Horneber: Leselust statt Lesefrust – Literacy und lustvoller Schriftspracherwerb

16,90 €*

Produktnummer: 000-248
Produktinformationen "Horneber: Leselust statt Lesefrust – Literacy und lustvoller Schriftspracherwerb"

Ein Praxishandbuch im Kontext Unterstützter Kommunikation

Alle Menschen haben ein Recht, lesen zu lernen. Es liegt an uns, dieses Recht auch Menschen mit Bedarf an Unterstützter Kommunikation zu ermöglichen. Wenn wir unterstützt Kommunizierenden im Sinne des Empowerment zu selbstbestimmter Lebensgestaltung verhelfen wollen, so stellt Lesen und Schreiben ein wichtiges Instrument dar.

Bislang gab es im deutschsprachigen Raum noch kein umfassendes Buch im Bereich "Unterstützte Kommunikation und Literacy". Das neue Praxishandbuch schließt nun diese Lücke. Der Band enthält neben wichtigen Grundlagen zur Literacy-Theorie einen Ideenpool von vielen Literacy-Angeboten für unterstützt kommunizierende Kinder sowie einen neuen Ansatz des Schriftspracherwerbs. Dieser Ansatz, das sogenannte „Buchstaben-Literacy", ermöglicht lustbetonte Erfahrungen mit Buchstaben, um so die Lese- und Schreibkompetenzen zu stärken.

120 Seiten, kartoniert, mit vielen farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-86059-248-9

Der Titel ist vergriffen, es wird eine Neuauflage vorbereitet, die voraussichtlich bis Ende des Jahres 2023 erscheinen soll.

 

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Accessory Items

Boenisch/Sachse: Diagnostik und Beratung in der UK
Diagnostik und Beratung werden häufig getrennt voneinander dargestellt und diskutiert. In der Unterstützten Kommunikation sind sie jedoch untrennbar miteinander verbunden: Diagnostik vollzieht sich in Beratungssituationen ebenso wie sich Beratungsanlässe aus der Diagnostik ergeben.Die Chancen, die aus der praktizierten Einheit von Diagnostik und Beratung resultieren, sind zentrale Themen dieses Buches. Eine Synthese aus theoretischen Konzepten, Forschungsergebnissen und Praxisreflexionen liefert gleichermaßen wissenschaftliche Erkenntnisse und Hinweise für die Diagnose- und Förderpraxis. Die Autoren stellen ein neues diagnostisches Instrumentarium mit dem Ziel der Interventionsplanung vor.Die „Handreichung UK-Diagnostik“ wird in einem ausführlichen Manual erläutert und ihre Anwendung anhand von Beispielen dargestellt. Alle Materialien stehen als Vorlagen zum Praxiseinsatz zur Verfügung. Die enge Verbindung von Diagnostik, Beratung und Intervention wird vertiefend anhand von Praxisbeispielen dargestellt. 150 S., kart., € 29,90   

29,90 €*
Weid-Goldschmidt: Zielgruppen Unterstützter Kommunikation
Fähigkeiten einschätzen – Unterstützung gestalten Unterstützte Kommunikation ist für alle Menschen geeignet, die nicht so kommunizieren können, wie es für sie selbst und für das soziale Miteinander wünschenswert wäre. Gemeinsam ist diesen Menschen, dass sie sich nicht ausreichend mit Lautsprache verständigen können. Äußerst verschieden sind aber die Ursachen für diese Beeinträchtigung. Sehr unterschiedlich sind auch die persönlichen kommunikativen Fähigkeiten der Betroffenen. Dieses Buch schildert die große Gruppe der unterstützt Kommunizierenden aus einer besonderen Perspektive. Um den einzelnen Menschen und ihren jeweiligen Kompetenzen möglichst gerecht zu werden, werden vier Zielgruppen der Unterstützten Kommunikation beschrieben: Menschen, die prä-intentional kommunizieren (Gruppe 1), Menschen, die überwiegend prä-symbolisch kommunizieren und Lautsprache nur in Ansätzen verstehen (Gruppe 2), Menschen, die verbal-symbolisch, aber mit deutlichen Sprachgebrauchseinschränkungen kommunizieren können (Gruppe 3) und Menschen, die verbal-symbolisch ohne wesentliche Sprachgebrauchseinschränkungen kommunizieren können (Gruppe 4).Wie entwickeln sich Kommunikation und Sprache unter erschwerten Bedingungen? Was versteht die jeweilige Person? Wie teilt sie sich mit? Und was verstehen die Kommunikationspartner? Wie können die kommunikativen Fähigkeiten eingeschätzt werden? Welche Maßnahmen sind zur Unterstützung jeweils geeignet und was können die Kommunikationspartner tun? Diese und viele weitere Fragen stehen im Fokus dieses Buches.Praxisorientiert und anschaulich wird im Hinblick auf jede der vier Zielgruppen erläutert, wie Kommunikation gestaltet werden kann. Erläutert werden u. a. frühe Fördermöglichkeiten, Möglichkeiten zur Unterstützung der Eltern und Angehörigen sowie detaillierte Informationen über den Einsatz von unterstützenden Hilfsmitteln in einem multimodalen Kommunikationssystem. Bärbel Weid-Goldschmidt: Zielgruppen Unterstützter Kommunikation 112 S., kart., ISBN 978-3-86059-125-3  

24,90 €*
Tipp
Goudarzi: Basale Aktionsgeschichten
Erlebnisgeschichten für Menschen mit schwerer Behinderung „Basale Aktionsgeschichten“ sind ideal für die Förderung von Menschen mit schweren Behinderungen. Lustige und spannende Geschichten werden mit allen Sinnen erlebbar gemacht. Sie fördern die Wahrnehmung und vermitteln gleichzeitig Bildungsinhalte. Kommunikationskompetenz und viele Fertigkeiten werden geübt und gefestigt. In diesem Buch nehmen uns zwölf praxiserprobte „Basale Aktionsgeschichten“ aus dem Jahreskreis mit auf Erlebnisreise. So entdecken wir z. B. mit Mia im Frühling die Blumen, schwitzen im Sommer mit Lotta im Freibad, gruseln uns im Herbst mit Jack vor Fledermäusen und sausen im Winter mit Tim auf dem Schlitten ins Tal. Anschaulich wird beschrieben, wie die „Basalen Aktionsgeschichten“ für Kinder und Jugendliche zum (Bildungs-)Erlebnis werden. Zunächst wird erläutert, welche Inhalte in der jeweiligen Geschichte stecken: z. B. „Farben und Formen“, „Wetterphänomene“ oder „Mein Körper“. Detailliert wird dann die Vorbereitung der Aktionen dargestellt: Mit welchen Materialien wird die Geschichte sinnlich erlebbar gemacht? Brauche ich einen Ventilator für den „Wind“? Eine duftende Blume? Welcher Satz soll auf die „Sprechende Taste“ aufgenommen werden? Und dann wird vorgelesen und erlebt: Übersichtlich ist in jeder Geschichte dargestellt, zu welchem Zeitpunkt welche Aktion ausgeführt wird. Weiterführende Ideen geben Anregungen, wie die „Basalen Aktionsgeschichten“ ausgebaut und z. B. für den Einsatz im gemeinsamen Unterricht variiert werden können. Entspannungsübungen, Gartenarbeit, englische Vokabeln, Rechenaufgaben und vieles mehr kann ergänzt werden. Bei der Umsetzung „Basaler Aktionsgeschichten“ in der Praxis sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. 120 Seiten, kartoniertISBN: 978-3-86059-244-1  

16,90 €*
Feichtinger: Handzeichen für das Classroom-Management
Unterricht mit Händen und weiteren Hilfsmitteln erfolgreich strukturieren Lehrer sollten mehr mit den Händen sprechen. Denn die alleinige Verwendung des gesprochenen Wortes kann aus ganz unterschiedlichen Gründen den Unterrichtsalltag erschweren. Verliert die Lehrersprache an Eindeutigkeit, gehen Ordnung und Transparenz in Erziehung und Unterricht verloren. Eine eindeutige Lehrersprache gibt sowohl Schülern mit Lernschwierigkeiten als auch Schülern mit Schwierigkeiten in der Fokussierung ihrer Aufmerksamkeit eine Struktur. Auch für Schüler mit Migrationshintergrund erweist sich die Verwendung von Handzeichen als äußerst hilfreich. Ein erfolgreicher Einsatz von Handzeichen in Form des sogenannten Classroom-Managements wird in diesem Buch ausführlich erklärt. Durch ein geschicktes Klassenmanagement werden Störungen minimiert. Dazu gehören organisatorische Elemente ebenso wie klare Regeln auf Grundlage einer respektvollen und wertschätzenden Lehrer-Schüler-Beziehung. Außerdem werden Kombinierungsmöglichkeiten mit Strukturierungshilfen und dem zusätzlichen Einsatz von Piktogrammen vorgestellt. Im Sinne eines „Index für Inklusion“ können mithilfe der Handzeichen inklusive Praktiken und Strukturen in (Bildungs-)Einrichtungen etabliert werden. Kernstück des Buches sind 72 Handzeichen, mit denen ein verständlicher und erfolgreicher Unterrichtsalltag gestaltet werden kann. Die Auswahl und die Darstellung der Handzeichen werden ausführlich erläutert und es werden konkrete Anwendungsbeispiele gegeben. Die Darstellung der Handzeichen orientiert sich an der Deutschen Gebärdensprache (DGS). Der Autor Marcel Feichtinger ist Diplom-Pädagoge der „Frühen Kindheit und Familienpädagogik“ und Förderschullehrer. Seit 2002 unterrichtet er in Förderschulen und in inklusiven Kontexten im Primar- und Sekundarbereich. Neben beratenden und koordinierenden Tätigkeiten in den Bereichen Unterstützte Kommunikation und Assistive Technologien ist er seit mehreren Jahren in der Lehrerfortbildung tätig. 88 Seiten, kartoniertISBN: 978-3-86059-247-2   So urteilen die Leser: „Handzeichen für das Classroom-Management“ ist ein hilfreiches Buch für Ausbildung und erste Unterrichtserfahrungen – aber insbesondere auch für erfahrene Lehrkräfte, die ihren Unterricht noch weiter optimieren möchten. Handzeichen und auch Piktogramme werden häufig als Instrumente des Classroom Managements benannt, jedoch i. d. R. nicht näher beleuchtet. Diese Leerstelle füllt Marcel Feichtinger für den Unterricht mit Schülerinnen und Schülern mit verschiedenen Beeinträchtigungen des Lernens, ohne dabei die Vorteile für alle Schülerinnen und Schüler außer Acht zu lassen. Und das auf eine Weise, die beide schulische Förderorte gleichwertig in den Blick nimmt – die Förderschule ebenso wie die inklusive/integrative allgemeine Schule. Besonders hilfreich für viele Lehrkräfte wird die Aktualität des Buches hinsichtlich des Unterrichts mit Kindern mit Fluchterfahrungen und geringen Deutschkenntnissen sein. Auch für diese Zielgruppe liefert Marcel Feichtinger leicht verständliche Hinweise zur unterstützenden Nutzung von Handzeichen und Piktogrammen." Simon Baumann Lehrer für sonderpädagogische Förderung i. H., TU Dortmund

14,90 €*