Boenisch/Sachse: Diagnostik und Beratung in der UK

Produktnummer: 000-193
Produktinformationen "Boenisch/Sachse: Diagnostik und Beratung in der UK"

Diagnostik und Beratung werden häufig getrennt voneinander dargestellt und diskutiert. In der Unterstützten Kommunikation sind sie jedoch untrennbar miteinander verbunden: Diagnostik vollzieht sich in Beratungssituationen ebenso wie sich Beratungsanlässe aus der Diagnostik ergeben.Die Chancen, die aus der praktizierten Einheit von Diagnostik und Beratung resultieren, sind zentrale Themen dieses Buches. Eine Synthese aus theoretischen Konzepten, Forschungsergebnissen und Praxisreflexionen liefert gleichermaßen wissenschaftliche Erkenntnisse und Hinweise für die Diagnose- und Förderpraxis. Die Autoren stellen ein neues diagnostisches Instrumentarium mit dem Ziel der Interventionsplanung vor.Die „Handreichung UK-Diagnostik“ wird in einem ausführlichen Manual erläutert und ihre Anwendung anhand von Beispielen dargestellt. Alle Materialien stehen als Vorlagen zum Praxiseinsatz zur Verfügung. Die enge Verbindung von Diagnostik, Beratung und Intervention wird vertiefend anhand von Praxisbeispielen dargestellt.

150 S., kart., € 29,90 

 

0 von 0 Bewertungen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Accessory Items

Tipp
Sailer: MIT TEILEN – TEIL HABEN
Heilpädagogische Diagnostik kommunikativer Fähigkeiten Menschen mit Unterstützungsbedarf in Kognition und Kommunikation benötigen gut durchdachte, gezielte Hilfen zur Anbahnung und Förderung der Kommunikationsfähigkeiten. So können sie in einem möglichst hohen Maß selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Um die Bedarfe zu ermitteln, sind zahlreiche diagnostische Prozesse erforderlich. Oft geschieht dies jedoch noch aus einem rein klinischen Blickwinkel heraus. Es wird versucht herauszufinden, was die Personen nicht bewältigen können, was „repariert“ werden muss. Eine Bedarfsermittlung erfolgt dabei meist über den Kopf der Betroffenen hinweg. Diesem fremdbeurteilenden, defizitären Blick widersetzt sich eine heilpädagogische Diagnostik kommunikativer Fähigkeiten. Hier werden alle Menschen, egal welchen Unterstützungsbedarf sie haben, vorerst als Menschen betrachtet. Das Buch „MIT TEILEN – TEIL HABEN“ zeigt, wie ein beidseitiger Dialog auf Augenhöhe gelingen kann und wie dafür methodisch vorgegangen wird. Auf Grundlage der dargelegten theoretischen Hintergründe wird Fachkräften, Mentorinnen sowie Beraterinnen und Beratern für Unterstützte Kommunikation eine Handreichung zur diagnostischen Anwendung gegeben. Diese besteht aus Materialien für die direkte pädagogische Anwendung und praktischen Beispielen zur Anregung. Die Autorin Alicia Sailer hat ihre Berufung gefunden: Entwicklungen unterstützen. Nach ihrem Freien Sozialen Jahr wurde sie Heilerziehungspflegerin. Bereits während ihrer Ausbildung begegnete ihr stark das Thema der Kommunikation mit Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf. Sie interessierte sich dafür, wie Menschen, die keine Lautsprache haben, eine Stimme erhalten können. In einer Tagesförderstätte unterstützte sie vorwiegend Menschen mit uns herausforderndem Verhalten und Menschen im Autismus Spektrum. In Freiburg an der Katholischen Hochschule wurde sie unter der Leitung von Prof. Dr. Markowetz 2009 Fachpädagogin für Unterstützte Kommunikation. Seither hat sie die Freude am Lehren entdeckt, gibt Workshops, Seminare und entwickelte mehrere Fortbildungskonzepte. Die Beratung von Anwenderinnen, Kolleginnen und Angehörigen zur UK ist seit 2011 ein weiteres Tätigkeitsfeld. Neben der Ausbildung zur Mentorin wurde sie Heilpädagogin und nahm an einem zertifizierten Führungskolleg teil. 2016 bis 2019 studierte sie in Österreich an der Donau-Universität Krems MA „Professional Teaching and Training“. Aktuell ist Alicia Sailer als Heilpädagogin tätig, selbständige Trainerin und Beraterin und hat eine Fachschule für Heilpädagogik gegründet. Die Innovation HP+ bildet online und an zwei Tagen im Monat in Schwäbisch Hall pädagogische Fachkräfte zukunftsorientiert aus. 114 Seiten, kartoniert, mit zahlreichen Abbildungen und TabellenISBN: 978-3-86059-219-9  

24,90 €*
Horneber: Leselust statt Lesefrust – Literacy und lustvoller Schriftspracherwerb
Ein Praxishandbuch im Kontext Unterstützter Kommunikation Alle Menschen haben ein Recht, lesen zu lernen. Es liegt an uns, dieses Recht auch Menschen mit Bedarf an Unterstützter Kommunikation zu ermöglichen. Wenn wir unterstützt Kommunizierenden im Sinne des Empowerment zu selbstbestimmter Lebensgestaltung verhelfen wollen, so stellt Lesen und Schreiben ein wichtiges Instrument dar. Bislang gab es im deutschsprachigen Raum noch kein umfassendes Buch im Bereich "Unterstützte Kommunikation und Literacy". Das neue Praxishandbuch schließt nun diese Lücke. Der Band enthält neben wichtigen Grundlagen zur Literacy-Theorie einen Ideenpool von vielen Literacy-Angeboten für unterstützt kommunizierende Kinder sowie einen neuen Ansatz des Schriftspracherwerbs. Dieser Ansatz, das sogenannte „Buchstaben-Literacy", ermöglicht lustbetonte Erfahrungen mit Buchstaben, um so die Lese- und Schreibkompetenzen zu stärken. 120 Seiten, kartoniert, mit vielen farbigen AbbildungenISBN 978-3-86059-248-9 Der Titel ist vergriffen, es wird eine Neuauflage vorbereitet, die voraussichtlich bis Ende des Jahres 2023 erscheinen soll.  

16,90 €*
Sevenig, Christ: Begleitete Kommunikationsförderung in der Unterstützten Kommunikation
Kindern, die sich aufgrund einer schweren oder mehrfachen Behinderung nicht oder kaum sprachlich verständigen können, eröffnet eine Förderung im Rahmen der Unterstützten Kommunikation viele Möglichkeiten, ihre Interaktion und damit auch ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu verbessern. Der Förderung geht meist eine umfassende Beratung voraus. Doch häufig sind die Eltern und auch das betreuende Fachpersonal mit der Umsetzung der Beratungsinhalte überfordert. Wie kann der Förderplan umgesetzt werden? Wie wird die Familie in die Förderung einbezogen? Wie können die Bezugspersonen qualifiziert und begleitet werden? An dieser Stelle setzt das Konzept „Begleitete Kommunikationsförderung“ an: Die Beratung, Diagnose und Förderung in Unterstützter Kommunikation erfolgt in Kindertageseinrichtungen mit Begleitung durch den „Mobilen Beratungsdienst Kommunikationshilfe“. In diesem Buch zeigt die Darstellung zweier mehrjähriger Studien die Grundlagen und Abläufe des Konzeptes auf. Im ersten Projekt wurden die Möglichkeiten der Verbesserung des Ausdrucksverhaltens und der Interaktionssituation schwerstbehinderter nichtsprechender Kinder untersucht. In der darauf folgenden Studie wurde diese Zielsetzung um die Qualifizierung des Fachpersonals in Kindertagesstätten erweitert und ein passendes förderdiagnostisches Instrumentarium entwickelt. Die Ergebnisse der Studien verdeutlichen: Eine intensive Beratung und Begleitung in der Kommunikationsförderung, ergänzt durch eine entsprechende Weiterbildung der Fachkräfte beeinflusst die kommunikative Entwicklung von Kindern im vorschulischen Bereich positiv. Dr. Heinz Sevenig ist Diplom-Psychologe und Psychotherapeut. Er gründete 2001 den „Mobilen Beratungsdienst Kommunikationshilfe“ der „Forschungsgemeinschaft der körperbehinderte Mensch e. V.“, Institut an der Universität zu Köln. Dr. Hildegard Christ ist als Wirtschaftsinformatikerin (M. Sc.) am Institut für Medizinische Statistik, Informatik und Epidemiologie (IMSIE) der Universität zu Köln tätig. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt auf der Auswertung klinischer Studien. Heinz Sevenig, Hildegard Christ: Begleitete Kommunikationsförderung in der Unterstützten Kommunikation144 Seiten, s/w, kartoniert, 29,90 €ISBN: 978-3-86059-260-1

29,90 €*
Wachsmuth: Kommunikative Begegnungen
Aufbau und Erhalt sozialer Nähe durch Dialoge mit Unterstützter Kommunikation Lebensqualität ist in hohem Maße abhängig von der Qualität der zwischenmenschlichen Beziehungen, in denen man lebt. Das gilt für nicht oder kaum lautsprachlich Kommunizierenden ebenso wie für ihre Partnerinnen und Partner. Die Art der Beziehungen differiert u.a. in Abhängigkeit vom Alter. Deshalb werden die Eltern-Kind-Beziehung, die Beziehung zwischen gleichaltrigen Kindern und Jugendlichen, zwischen(Ehe)Partnerinnen und –partnern sowie von älteren Menschen thematisiert. Zwei Wege zum Aufbau und zum Erhalt der sozialen Nähe werden aufgezeigt. Der erste beruht auf der Philosophie Martin Bubers und wird „Echter Dialog“ genannt. Er fordert insbesondere von den jeweiligen Partnerinnen und Partnern eine intensive Selbstreflexion. Der zweite Weg wird „Konventioneller Dialog“ genannt. Hier wird insbesondere von den direkt Betroffenen das Erlernen solcher Strategien verlangt, die den Fluss der Kommunikation fördern. Das vorliegend Buch will neben einer theoretischen Basis praktische Hinweise und Denkanstöße geben. Susanne Wachsmuth: Kommunikative BegegnungenAufbau und Erhalt sozialer Nähe durch Dialoge mit Unterstützter Kommunikation294 S., kart., € 29,90

29,90 €*